Geocachen auf dem Westweg
Ein Abenteuer auf dem Westweg (von Pforzheim nach Basel). Aber Wandern allein wäre ja langweilig - wir suchen unterwegs noch eine Menge Geocaches.
Montag, 24. Juni 2013
Belchen ist geschafft aber trotzdem Abbruch
Sonntag, 23. Juni 2013
Etappenziel Auerhahnhütte
Wir hatten einen tollen Tag. Wir haben uns bei allem Zeit lassen können und waren doch recht zeitig an der Hütte 17:30 Uhr. In aller Ruhe habe ich Gemüsesuppe gekocht, dann Katzenwäsche (es ist ganz schön kühl ca.15°C) und dann schlafen...
Regen am Morgen und Sonne am Abend
Gegen 11 Uhr waren wir mit allem fertig, der Regen hatte aufgehört und wir marschierten los.
Am Notschrei gibt es ein Bauern-Cafe
mit leckerem Kuchen ;) und sehr netter Wirtin. Wir kosteten von dem Erdbeerkuchen mit viel Schlagsahne und füllten unsere Wasservorräte auf.
An der Auerhahnhütte gab es zwar etwas abseits einen Brunnen, aber die Umgebung war so nass, dass man mit Schlammfüßen wieder zurück kommt.
Der heutige Weg (ca. 15km) ließ uns wettertechnisch Einiges erleben. Von Nieselregen über Nebel, starkem Wind und Sonne. Am Wiedener Eck wehte es uns fast weg. Es war zudem noch so kalt dort, dass wir nur noch schnell ein Foto am Westweg-Tor machten und dann schnell den Berg hinauf-"flitzten".
Am Anfang hatte man noch den unangenehmen Schotterweg aber dann wurde der Weg richtig schön. Heute haben wir wegen dem Regen und der Kälte unsere wasserdichten Socken angezogen. Die Schuhe, die wir anhatten, waren schnell durchnässt aber unsere Füße blieben trocken.
Unterwegs konnte man immer wieder einen Ausblick auf das Rheintal genießen. Kurz vor der Schutzhütte bekamen wir noch einen schönen Blick auf den morgen vor uns liegenden Belchen.
Gegen 18 Uhr kamen wir an der Hütte an und zu unserer Freude kam die Sonne immer öfter heraus..
Samstag, 22. Juni 2013
Tag 07 Feldberg ist geschafft
Die 400 Höhenmeter von fielen uns leichter als gedacht. :) Der Weg hierher war schön mit einem kurzen Ausblick auf den Feldsee tief unter uns.
Leider kann man die Aussicht hier nicht wirklich genießen. Geschätzte 40-50 Personen standen auf der Plattform herum..
Freitag, 21. Juni 2013
Tag 06 Titisee-Rufenhuette
Gleich nach dem Campingplatz ging es recht steil hinauf. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde der Weg flacher. Aus irgendeinem Grund war ich heute schon nach kurzer Zeit völlig fertig. Wir machten an einer Bank Rast und während ich etwas aß, suchte Bernd den Bonus der 9. Etappe. Kaum war er weg, kamen Holzfäller und fällten mal eben drei große Bäume ca. 20-30m von mir entfernt. Ich vertraute ihrem Können und konnte das erste Mal live miterleben, wie ein Baum fällt.
Bernd kam leider erfolglos zurück - wir haben irgendwie kein Glück mit den Boni-Caches...
Wir machten uns nach Hinterzarten auf, um Geld zu holen und einen Kaffee zu trinken, diesmal bewusst mit Kuchen, weil ich das Gefühl hatte, dass mir Zucker fehlte.
Ab der Adlerschanze gab es nicht einmal die Gelegenheit ohne Schuhe zu laufen, zumindest nicht für mich. Nach dem Abstieg nach Hinterzarten und dem Kaffee wartete gleich wieder ein langer Anstieg. Das ging ganz gut, kostete aber viel Kraft. Im Ganzen sind wir heute nur 11 km gelaufen aber an der Rufenhütte angekommen, fühlte ich mich wie nach einem Marathon... Völlig fertig..die letzten 600 m kamen wir wie Kilometer vor.
Ich legte mich auf die Bank, begann aber bald zu frieren. Also Schlafsack raus und damit auf die Bank gelegt.
In der Zwischenzeit schaute Bernd, ob es den Brunnen (100m) weiter wirklich gab.
Nach einiger Zeit wurde mir einigermaßen warm und ich kochte uns Tüten-Linseneintopf und Brennesseltee. Bernd hat nach langer Suche doch noch ein paar Brennnesseln gefunden.
Ich spülte das Geschirr und Bernd baute das Zelt in der großen sechseckigen Schutzhütte auf, damit wir in der Nacht von den Ameisen nicht im Schlaf gestört werden. Aktuell bauen die nämlich hinter der Hütte einen Ameisenhaufen auf...
Nun ist es halb 10 und ich schreibe diesen Blog...Mir fallen aber schon fast die Augen zu..also gute Nacht....
Donnerstag, 20. Juni 2013
Tag 5 "Kalte Herberge"-Titisee
Das Frühstück im Gasthaus "Kalte Herberge" war sehr gut. Es gab Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Müsli, Joghurt (jeweils verschiedene Sorten), Eier und guten Kaffee. Zusammen mit dem schönen Zimmer ist der Preis von 32€ im DZ sehr gut.
Nach dem Frühstück warteten wir auf den Fahrer, der uns zum " Schweizer Hof" zurück bringen würde.
Am heutigen Tag waren die Wege sehr abwechslungsreich. Besonders schön ist der Panoramaweg am Thurner. Für heute war Gewitter angesagt und wir hofften, dass es uns erst in Titisee erwischt. Kurz vorm Golfclub Titisee fing es mit regnen an. Für uns aber kein Problem, denn die Regenponchos hatten wir schon bereit gehalten. Aus Respekt vor eventuellen Blitzen suchten wir im Golfstübli Schutz und einen Kaffee (mit Kuchen)
Nun weiter zur Post in Titisee. Ich hatte, um Gewicht zu sparen, einen Teil der Lebensmittel an mich selbst zu der Postfiliale in Titisee geschickt.
Wir verstauten alles in beiden Rucksäcken und gingen auf dem Westweg weiter. Wir hatten nun beide nochmal ca. 2,5 kg mehr im Rucksack. Während es bei der Weißtannenhütte im Nebel richtig kalt war war es am späten Nachmittag hier in Titisee sehr schwül.
Der Westweg führt direkt am See vorbei und so nutze ich die Gelegenheit unsere Luna mal wieder schwimmen zu lassen. Das hatten wir schon 6 Jahre nicht mehr getan.
Leider war dies keine so gute Idee, denn wir wanderten weiter und kamen wieder in den Wald. Luna trocknete nicht schnell genug und fror sobald wir stehen blieben.
Bis zu unserem Tagesziel war es nicht mehr weit, aber es ging steil bergauf. Wir waren aber schon recht gut im Training, so dass der Weg nicht ganz so schlimm für uns war.
Die Platzwahl stellte sich als recht leicht heraus, denn der Zeltplatz war wirklich sehr leer. Wir nahmen einen Platz, der sehr nah bei den Sanitärräumen lag. Leider war der Boden sehr hart. Die Bodennägel bekam Bernd nicht ohne Hammer in den Boden. Der Platzwart leihte uns einen guten Hammer und die Nägel steckten bald alle fest im Boden. Zum Glück, denn kurz darauf nahte das angesagte Gewitter mit Sturm. Beinahe fegte er unser Zelt weg. Ich hatte, während der Bernd das Zelt aufbaute Gemüsesuppe gekocht, die wir nach dem Sturm an einem urigen Holztisch, dessen Füße von Ameisen bewohnt waren, aßen. Im Stromanschlußkasten luden wir die Akkus auf und bereiteten uns auf eine unruhige Nacht vor. Immer wieder stürmte und regnete es.
Mittwoch, 19. Juni 2013
Ein aufregender Tag 04- Brend -"Kalte Herberge"
Morgens sind wir gegen 8:30 Uhr gestartet. Wir fürchteten schon, lange Zeit auf der Strasse gehen zu müssen. Zum Glück gab es einen schönen Weg durch den Wald. Leider nicht sehr weit. Die nächsten paar Kilometer ging es über Asphalt. Ich bin froh, dass wir nicht noch am Abend vorher versucht hatten bis zum Gasthaus Raben zu kommen. Es gab viel offenes Gelände und fast nur Asphalt. Wir hätten Luna tragen müssen, weil sie sich sonst die Füße verbrannt hätte.
Am Morgen war das kein Problem.
Gegen 14:30 Uhr machten wir Rast am "Hohem Bildstöckle" und stellten fest, dass wir viel zu zeitig an unserem Etappenziel "Kalte Herberge" ankommen würden. Wir hatten ja nur noch ca. 2 km. Wir änderten daraufhin unseren Plan und unser neues Ziel war nun der "Schweizer Hof".
Ich hatte ein paar Trockenfrüchte bestellt, die leider erst nach unserer Abreise geliefert wurden. Meine Eltern boten uns an, uns dieses Paket zu bringen. Wir trafen uns am "Schweizer Hof" und stellten fest, dass wir dort nicht übernachten konnten, weil keine Hunde erlaubt seien. Wir beschlossen, nach einem Blick auf den Busfahrplan, uns heute von meinen Eltern zur "Kalten Herberge" fahren zu lassen und dann morgen mit dem Bus zurück zu fahren. Bei der "Kalten Herberge" angekommen, stellten wir aber fest, dass hier der Bus nur Feiertags und am Wochenende fährt. Was nun? Wir fragten den Wirt und er besorgte uns jemanden, der uns morgen früh zum "Schweizer Hof" fahren würde.