Über Nacht waren die gewaschenen Shirts getrocknet, so waren wir eine Sorge los, nämlich was wir die nächsten Tage anziehen. In der gleichen Hütte haben auch Simone und Toni mit ihren beiden Kindern Florian und Bastian übernachtet, um dann auf dem Westweg ein Stück zu gehen. Wir waren zufällig zur gleichen Zeit zur Tür hinaus, so dass es sich anbot, zusammen zu gehen. Es hat viel Spaß gemacht und die Zeit und der Weg flog nur so dahin. Wir haben mit den Kindern die Caches gesucht. Wir hatten den Vorteil, dass wir uns mit den schweren Rucksäcken nicht bücken brauchten und die Kids freuten sich, etwas zum suchen zu haben. Gegen 13 Uhr verabschiedeten sie sich auf dem Schliffkopf, denn zum Bus führte ein anderer Weg. Gleich nach dem Schliffkopf kamen wir am Steinmäuerle vorbei, ein Stück abseits des Weges, mit einer Aussichtsplattform, Bank und Tisch und wunderschöner Aussicht. Dort machten wir kurz Rast, mit Kaffee und Keksen.
Der folgende Weg bestand praktisch nur aus vielen schönen Plätzen mit der Chance auf Aussicht. Der treffende Name des Weges: Panoramaweg. Einfach genial. Heute war Sonntag und damit waren sehr viele Wanderer unterwegs. Das Wetter war einfach perfekt, nicht zu heiß oder zu kalt... Irgendwann auf diesem Panoramaweg, wir hatten gerade einen Cache geloggt, kam Marco den Berg hinauf. Er hatte auch einen großen Rucksack dabei und wollte auch den kompletten Westweg laufen. Nur er war etwas schneller unterwegs. Er war am Freitag in Pforzheim gestartet und heute schon hier - für uns war es der siebente Tag. Alle Achtung :). Er beschloß mit uns mit zu laufen, wenn wir bis zur Hildahütte gehen würden. Wir zweifelten noch, ob wir das schaffen würden. Es waren 8,5 km mehr, als wir ursprünglich geplant hatten. Da der Weg aber relativ eben werden würde, versuchten wir es dann doch. Tatsächlich kamen wir dann auch kurz vor der Dämmerung an der Hütte an. Marco legte ein ordentliches Tempo vor, dass ich gerade noch so mithalten konnte.
Wir mußten uns an der "Zuflucht", die seit August 2011 keine Jugendherberge mehr war, entscheiden. Bleiben oder noch zwei Stunden in für mich sehr schnellem Tempo laufen. Wir entschieden uns mit zu laufen und so mußten wir durchhalten. Am Ende taten die Füße weh und wir waren alle froh es geschafft zu haben. Auch Marco, er war heute morgen von der Badener Höhe gestartet, das waren dann ca.42 km. Bei uns waren es 21km.. Aber wir merkten auch schon einen leichten Trainingseffekt. Mir fiel, vor allem die Bergaufetappen leichter als am Anfang.
Die Hildahütte ist eine kleine offene Hütte auf dem Berg im Wald mit einem Lagerfeuerplatz davor und einem Tisch drinnen. Marco schlief im Schlafsack auf der Isomatte in der Hütte auf dem Kiesboden und wir neben der Hütte auf der Wiese im Zelt.
Ein Abenteuer auf dem Westweg (von Pforzheim nach Basel). Aber Wandern allein wäre ja langweilig - wir suchen unterwegs noch eine Menge Geocaches.
Sonntag, 23. September 2012
Etappe 6 - Unterstmatt - Darmstädter Hütte
In der Nacht hatte es stark geregnet und wir waren froh, ein Zimmer zu haben. Wir schauten aus dem Fenster und der spontane Gedanke war: Da gehn wir jetzt nicht raus ...
Es gab Nebel und es regnete immer noch.. Ok, dachten wir, es ist gerade 7 Uhr, das Wetter könnte sich noch ändern. Wir gingen frühstücken, es regnete immer noch. Wir packten die Rucksäcke und es regnete dann auch noch. Schließlich mußten wir das Zimmer gegen 9:30Uhr räumen und ratet, ja es regnete noch. Im Regen wollten wir nicht loslaufen, also warteten wir in der Gaststube mit anderen Westwegwanderern. Ca. 11 Uhr hörte es endlich auf und wir starteten. Zuerst suchten wir noch den Etappenziel-Cache der 3. Etappe und dann ging es los.. Natürlich bergauf, muss ja bei einem Höhenweg so sein. ;) Es kam so viel Wasser vom Berg hinunter, dass der Weg eher einem Bach als einem Weg ähnelte. Es war schwierig und alles feucht und rutschig.. aber es ging. Manche Cache waren, so wie dieser hier, ziemlich riskant zu bergen. Nach 200 Höhenmetern wurde der Weg flacher, wir waren auf der Hornisgrinde. Es war schön, dort oben zu laufen..
Ein Hochmoor, wunderschöne Aussicht und wir mußten ausnahmsweise gerade mal nicht bergauf.
Dann ging es wieder hinunter, auf einem sehr steinigen Weg bis dieser wieder ebener wurde und man am liebsten laufend stehen bleiben würde, weil die Aussicht so schön war.
Dann kam der Mummelsee, eine Touristenattraktion. Direkt an der B500 gelegen, mit einem romantischen See und diverse Läden mit Schwarzwälder Produkten. Wir kauften uns für jeden ein Schmalzbrot und Brezel, gingen noch ein Stück weiter und siehe da.. das 4. Tor des Westweges stand dort.
In der Nähe war ein Picknickplatz mit einem Kein-Trinkwasser Brunnen. Wir haben uns trotzdem Wasser für einen Kaffee dort geholt und erstmal Pause gemacht. Zum Glück war dort kein so ein Trubel wie direkt am See.
Nach der Pause wurde der Weg richtig angenehm. Leicht bergab bis Seibelseckle und dann stetig leicht bergauf. Hier hatte der Wald arg gelitten, tote Bäume und wohl vom Sturm Lothar völlig weggeknickte, die dann auch schon entfernt worden waren. Zum Glück war es heute kühl und leicht bewölkt. Diese Strecke möchte ich nicht bei voller Sonne laufen. Aber so war es angenehm. Leider war die Fernsicht nicht so toll. Von anderen Westwegwanderern erfuhren wir, dass man von hier normalerweise gut die Vogesen sehen könnte.
Es gab Nebel und es regnete immer noch.. Ok, dachten wir, es ist gerade 7 Uhr, das Wetter könnte sich noch ändern. Wir gingen frühstücken, es regnete immer noch. Wir packten die Rucksäcke und es regnete dann auch noch. Schließlich mußten wir das Zimmer gegen 9:30Uhr räumen und ratet, ja es regnete noch. Im Regen wollten wir nicht loslaufen, also warteten wir in der Gaststube mit anderen Westwegwanderern. Ca. 11 Uhr hörte es endlich auf und wir starteten. Zuerst suchten wir noch den Etappenziel-Cache der 3. Etappe und dann ging es los.. Natürlich bergauf, muss ja bei einem Höhenweg so sein. ;) Es kam so viel Wasser vom Berg hinunter, dass der Weg eher einem Bach als einem Weg ähnelte. Es war schwierig und alles feucht und rutschig.. aber es ging. Manche Cache waren, so wie dieser hier, ziemlich riskant zu bergen. Nach 200 Höhenmetern wurde der Weg flacher, wir waren auf der Hornisgrinde. Es war schön, dort oben zu laufen..
Ein Hochmoor, wunderschöne Aussicht und wir mußten ausnahmsweise gerade mal nicht bergauf.
Dann ging es wieder hinunter, auf einem sehr steinigen Weg bis dieser wieder ebener wurde und man am liebsten laufend stehen bleiben würde, weil die Aussicht so schön war.
Dann kam der Mummelsee, eine Touristenattraktion. Direkt an der B500 gelegen, mit einem romantischen See und diverse Läden mit Schwarzwälder Produkten. Wir kauften uns für jeden ein Schmalzbrot und Brezel, gingen noch ein Stück weiter und siehe da.. das 4. Tor des Westweges stand dort.
In der Nähe war ein Picknickplatz mit einem Kein-Trinkwasser Brunnen. Wir haben uns trotzdem Wasser für einen Kaffee dort geholt und erstmal Pause gemacht. Zum Glück war dort kein so ein Trubel wie direkt am See.
Nach der Pause wurde der Weg richtig angenehm. Leicht bergab bis Seibelseckle und dann stetig leicht bergauf. Hier hatte der Wald arg gelitten, tote Bäume und wohl vom Sturm Lothar völlig weggeknickte, die dann auch schon entfernt worden waren. Zum Glück war es heute kühl und leicht bewölkt. Diese Strecke möchte ich nicht bei voller Sonne laufen. Aber so war es angenehm. Leider war die Fernsicht nicht so toll. Von anderen Westwegwanderern erfuhren wir, dass man von hier normalerweise gut die Vogesen sehen könnte.
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