In der Nacht hatte es stark geregnet und wir waren froh, ein Zimmer zu haben. Wir schauten aus dem Fenster und der spontane Gedanke war: Da gehn wir jetzt nicht raus ...
Es gab Nebel und es regnete immer noch.. Ok, dachten wir, es ist gerade 7 Uhr, das Wetter könnte sich noch ändern. Wir gingen frühstücken, es regnete immer noch. Wir packten die Rucksäcke und es regnete dann auch noch. Schließlich mußten wir das Zimmer gegen 9:30Uhr räumen und ratet, ja es regnete noch. Im Regen wollten wir nicht loslaufen, also warteten wir in der Gaststube mit anderen Westwegwanderern. Ca. 11 Uhr hörte es endlich auf und wir starteten. Zuerst suchten wir noch den Etappenziel-Cache der 3. Etappe und dann ging es los.. Natürlich bergauf, muss ja bei einem Höhenweg so sein. ;) Es kam so viel Wasser vom Berg hinunter, dass der Weg eher einem Bach als einem Weg ähnelte. Es war schwierig und alles feucht und rutschig.. aber es ging. Manche Cache waren, so wie dieser hier, ziemlich riskant zu bergen. Nach 200 Höhenmetern wurde der Weg flacher, wir waren auf der Hornisgrinde. Es war schön, dort oben zu laufen..
Ein Hochmoor, wunderschöne Aussicht und wir mußten ausnahmsweise gerade mal nicht bergauf.
Dann ging es wieder hinunter, auf einem sehr steinigen Weg bis dieser wieder ebener wurde und man am liebsten laufend stehen bleiben würde, weil die Aussicht so schön war.
Dann kam der Mummelsee, eine Touristenattraktion. Direkt an der B500 gelegen, mit einem romantischen See und diverse Läden mit Schwarzwälder Produkten. Wir kauften uns für jeden ein Schmalzbrot und Brezel, gingen noch ein Stück weiter und siehe da.. das 4. Tor des Westweges stand dort.
In der Nähe war ein Picknickplatz mit einem Kein-Trinkwasser Brunnen. Wir haben uns trotzdem Wasser für einen Kaffee dort geholt und erstmal Pause gemacht. Zum Glück war dort kein so ein Trubel wie direkt am See.
Nach der Pause wurde der Weg richtig angenehm. Leicht bergab bis Seibelseckle und dann stetig leicht bergauf. Hier hatte der Wald arg gelitten, tote Bäume und wohl vom Sturm Lothar völlig weggeknickte, die dann auch schon entfernt worden waren. Zum Glück war es heute kühl und leicht bewölkt. Diese Strecke möchte ich nicht bei voller Sonne laufen. Aber so war es angenehm. Leider war die Fernsicht nicht so toll. Von anderen Westwegwanderern erfuhren wir, dass man von hier normalerweise gut die Vogesen sehen könnte.





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