Sonntag, 24. März 2013

Trainingstour 14km Rundtour Kappel, Dauchingen

Geplant sind bis zum Urlaub jedes Wochenende eine Trainingstour mit steigender Kilometerzahl und Gewicht. Heute sollten es 14km und ca. 8 bzw. 11kg Rucksackgewicht sein. Also Route ausgesucht, den Rucksack entsprechend gepackt und los..
Mit frischem Mut bin ich barfuß gestartet. Bis in den Wald. Dort war noch Winter ;-) und der Boden alles andere als angenehm. Die Kälte und die Steine ließen mich dann doch, nach dem Foto natürlich, die SoleRunner anziehen.



Es gab dann zum Glück noch genügend andere Möglichkeiten die Füße zu trainieren.



Ganz gemein erweist sich der Asphalt. Anfangs läuft es sich angenehm, aber dann merkt man bald, wie hart dieser ist und wie sehr er die Fußsohle beansprucht. Da sind mir Matschwege tausendmal lieber - auch wenn man dann so aussieht ;-)




Mein Schatzi hat das auch mal kurz versucht, aber er hatte nach einer Weile dann doch zu kalte Füße... man muss sich halt daran gewöhnen... :)



Sonntag, 10. März 2013

Erste Zweifel - 12 Wochen bis zum Start

Vor einer Woche habe ich eine 8km Runde über Schnee, nassem Sand und Asphalt absolviert. Etwa 5km davon barfuß. Zu Hause angekommen stellte ich, nachdem die Füße wieder warm waren, fest, dass ich mir zwei Blasen an den Ballen gelaufen hatte. Das kam wohl vom Asphalt.

Heute wollten wir ein Stück des Westwegs laufen, nämlich von der Wilhelmshöhe zum Blindensee und dann wieder zurück. Leider war dort immer noch Winter. Gleich nach dem Westwegtor führte der Weg durch 50cm hohen verharschtem Schnee. Ich lief trotzdem barfuß. Nach 100m war der Weg wieder frei, aber dann kam eine nasser Waldweg mit Schotter, auf der nur manchmal weichere Stellen das Laufen erleichterten. Nach 1,5km fing es an mit regnen. Wir kehrten um und kurz darauf gab ich auf und zog meine Solerunner wieder an. Der Weg war (noch) zu hart für mich. Im Auto angekommen fingen meine Sohlen an zu brennen, am liebsten hätte ich mich wieder in den Schnee gestellt um sie zu kühlen. Aber da mußte ich jetzt durch. Ich bekam Zweifel, ob ich es bis Juni schaffe meine Fußsohlen so abzuhärten, dass ich den Westweg barfuß laufen kann. Aber wenn nicht, dann eben mit den Solerunner....

Sonntag, 24. Februar 2013

Barfuß im Schnee

Ich beginne schon jetzt meine Fußsohlen abzuhärten. Wir hatten heute ca. - 2 Grad Lufttemperatur und Schnee auf den Wegen auf unserem Hausberg. Es ist zwar eher ein Hügel, aber für das heutige Trainingsziel vollkommen ausreichend. Insgesamt sind wir 7km gelaufen und ca. ein Fünftel bin ich davon barfuß gelaufen. Dies natürlich nicht am Stück. Besonders im tieferen Schnee wurde es schnell zu kalt. Dann hab ich schnell die Solerunner übergezogen und die Füße wurden schnell wieder warm.

Planung für den 2.Teil oder bin ich verrückt?

Aufgrund der Schmerzen in den Sprunggelenken im letzten Jahr, hab ich gleich im Oktober mit Barfußschuhen begonnen meine Fußgelenke zu trainieren. Dies funktionierte bisher so gut, dass ich eine verrückte Idee habe. Ich werde den Westweg barfuß bzw. bei sehr schlechten Wegen mit Barfußschuhen gehen.
Ab sofort beginne ich mit dem Training. Treppensteigen und Barfuß gehen und laufen ..
Es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht bis Juni hinbekommen würde...

Donnerstag, 27. September 2012

Wann gehts weiter?

Bis Donnerstag Mittag gingen wir noch davon aus, dass es Freitag weitergeht. Aber nun ist das Wetter doch so wechselhaft und ungemütlich, dass wir ein andern mal weiterlaufen. Hinzu kommen Überlastungserscheinungen in meinen beiden Sprunggelenken, die ich besser nicht ignoriere.
Wir werden den Rest des Urlaubs gemütlich zu Hause verbringen ;-)

Etappe 10 Hochlochenhütte - Hausach

Wir hatten gestern abend schon beschlossen, dass wir in Hausach die Tour unterbrechen und uns zu hause etwas regenerieren. Wenn das Wetter sich positiv entwickelt, dann gehen wir weiter. Wenn nicht, dann bei nächstmöglicher Gelegenheit. Der Weg führte abwärts auf teilweise recht schwierigem Weg. 

Der Weg führt an einem wunderschönen Aussichtsplatz mit Bank und Blick nach Wolfach vorbei. Zum Spitzfelsen dann natürlich wieder hinauf.
Eine schöne Hütte gibt es hier oben. Diese hat Fenster und eine Tür mit Tisch und Bänke darin. Zum Schlafen ohne Zelt - perfekt. Leider gibt es hier keine Quelle, dafür aber eine perfekte Aussicht.

Danach ging es recht steil nach unten, wie erwartet ist das auch ziemlich anstrengend. Die Füße rutschen im Schuh nach vorn, die Zehen werden zusammengedrückt und mit jedem Schritt schmerzen Füße und Knie immer mehr. Zum Glück haben wir die Wanderstöcke dabei, so dass man mit den Armen ein wenig vom Gewicht abfedern kann.
Bald waren wir in Hausach am Bahnhof und stündlich fuhr ein Zug nach Villingen.

Dienstag, 25. September 2012

Etappe 9 Harkhof - Hochlochenhütte

Beim Frühstück im Harkhof konnten wir diese süßen Ziegen beobachten und dann sind wir gemütlich gegen 10 Uhr gestartet. Bevor wir weiter konnten, mußten wir (bzw. ich) erstmal noch den Etappenzielcache suchen. Auf den hatten wir gestern abend keine Lust mehr. Leider "durfte" ich dazu nochmal 300m zurück, den Berg hinauf. Danach gings mal rauf und mal runter, bis wir zur Westwegvariante Brandenkopf kamen. Wir wollten dort essen und dann den Abstieg genießen. Wir haben leider den falschen Weg genommen. Wir sind die Straße hinauf, so dass wir die Caches bis zum Brandenkopf nicht suchen konnten. Dementsprechend langwierig war der Weg hinauf. Gefühlte 20km. Und wieder lag es an mir. Bergauf fällt mir sehr schwer. Das nächste Mal, werde ich ganz bestimmt vor der Tour das Treppensteigen mit Gewicht trainieren.
Wir hatten es geschafft, bekamen trotz Mittagszeit einen Tisch. Wir bestellten uns Rumpsteak mit Pommes und auch Luna hat ein Stück rohes Fleisch von der Küche spendiert bekommen.
Wir wollten gerade wieder losgehen, da begann es mit regnen. Also warteten wir. Noch ein Kaffee und dann noch einer mit Kuchen und dann noch Tee. Schließlich war es 15 Uhr und wir mußten uns entscheiden. Entweder hier bleiben oder bis zu einer Hütte. Schließlich gingen wir in einer Regenpause los... Dachten wir, denn kaum standen wir vor dem Gasthaus regnete es weiter. Luna und ich hatten Vollschutz an. Ich blieb jedoch trockener als sie. Sie hat eben zu kurze Beine. Cachesuche mit Gepäck und im Regen macht nicht wirklich Spaß. So ließen wir einige Caches aus, die nicht leicht erreichbar oder schon von weitem zu sehen waren.
Endlich erreichten wir im letzten Licht die Hütte. Ein schönes Gelände mit Aussicht ringsherum. Die Hütte ist verschlossen, jedoch hat sie ein großes Vordach mit Steinboden. Da passte ziemlich genau unser Zelt hinein. Nach dem Abendessen schnell noch Katzenwäsche und ab in den Schlafsack...