Ich beginne schon jetzt meine Fußsohlen abzuhärten. Wir hatten heute ca. - 2 Grad Lufttemperatur und Schnee auf den Wegen auf unserem Hausberg. Es ist zwar eher ein Hügel, aber für das heutige Trainingsziel vollkommen ausreichend. Insgesamt sind wir 7km gelaufen und ca. ein Fünftel bin ich davon barfuß gelaufen. Dies natürlich nicht am Stück. Besonders im tieferen Schnee wurde es schnell zu kalt. Dann hab ich schnell die Solerunner übergezogen und die Füße wurden schnell wieder warm.
Ein Abenteuer auf dem Westweg (von Pforzheim nach Basel). Aber Wandern allein wäre ja langweilig - wir suchen unterwegs noch eine Menge Geocaches.
Sonntag, 24. Februar 2013
Planung für den 2.Teil oder bin ich verrückt?
Aufgrund der Schmerzen in den Sprunggelenken im letzten Jahr, hab ich gleich im Oktober mit Barfußschuhen begonnen meine Fußgelenke zu trainieren. Dies funktionierte bisher so gut, dass ich eine verrückte Idee habe. Ich werde den Westweg barfuß bzw. bei sehr schlechten Wegen mit Barfußschuhen gehen.
Ab sofort beginne ich mit dem Training. Treppensteigen und Barfuß gehen und laufen ..
Es wäre doch gelacht, wenn ich das nicht bis Juni hinbekommen würde...
Donnerstag, 27. September 2012
Wann gehts weiter?
Bis Donnerstag Mittag gingen wir noch davon aus, dass es Freitag weitergeht. Aber nun ist das Wetter doch so wechselhaft und ungemütlich, dass wir ein andern mal weiterlaufen. Hinzu kommen Überlastungserscheinungen in meinen beiden Sprunggelenken, die ich besser nicht ignoriere.
Wir werden den Rest des Urlaubs gemütlich zu Hause verbringen ;-)
Wir werden den Rest des Urlaubs gemütlich zu Hause verbringen ;-)
Etappe 10 Hochlochenhütte - Hausach
Wir hatten gestern abend schon beschlossen, dass wir in Hausach die Tour unterbrechen und uns zu hause etwas regenerieren. Wenn das Wetter sich positiv entwickelt, dann gehen wir weiter. Wenn nicht, dann bei nächstmöglicher Gelegenheit. Der Weg führte abwärts auf teilweise recht schwierigem Weg.
Der Weg führt an einem wunderschönen Aussichtsplatz mit Bank und Blick nach Wolfach vorbei. Zum Spitzfelsen dann natürlich wieder hinauf.

Eine schöne Hütte gibt es hier oben. Diese hat Fenster und eine Tür mit Tisch und Bänke darin. Zum Schlafen ohne Zelt - perfekt. Leider gibt es hier keine Quelle, dafür aber eine perfekte Aussicht. Der Weg führt an einem wunderschönen Aussichtsplatz mit Bank und Blick nach Wolfach vorbei. Zum Spitzfelsen dann natürlich wieder hinauf.
Danach ging es recht steil nach unten, wie erwartet ist das auch ziemlich anstrengend. Die Füße rutschen im Schuh nach vorn, die Zehen werden zusammengedrückt und mit jedem Schritt schmerzen Füße und Knie immer mehr. Zum Glück haben wir die Wanderstöcke dabei, so dass man mit den Armen ein wenig vom Gewicht abfedern kann.
Bald waren wir in Hausach am Bahnhof und stündlich fuhr ein Zug nach Villingen.
Dienstag, 25. September 2012
Etappe 9 Harkhof - Hochlochenhütte
Beim Frühstück im Harkhof konnten wir diese süßen Ziegen beobachten und dann sind wir gemütlich gegen 10 Uhr gestartet. Bevor wir weiter konnten, mußten wir (bzw. ich) erstmal noch den Etappenzielcache suchen. Auf den hatten wir gestern abend keine Lust mehr. Leider "durfte" ich dazu nochmal 300m zurück, den Berg hinauf. Danach gings mal rauf und mal runter, bis wir zur Westwegvariante Brandenkopf kamen. Wir wollten dort essen und dann den Abstieg genießen. Wir haben leider den falschen Weg genommen. Wir sind die Straße hinauf, so dass wir die Caches bis zum Brandenkopf nicht suchen konnten. Dementsprechend langwierig war der Weg hinauf. Gefühlte 20km. Und wieder lag es an mir. Bergauf fällt mir sehr schwer. Das nächste Mal, werde ich ganz bestimmt vor der Tour das Treppensteigen mit Gewicht trainieren.
Wir hatten es geschafft, bekamen trotz Mittagszeit einen Tisch. Wir bestellten uns Rumpsteak mit Pommes und auch Luna hat ein Stück rohes Fleisch von der Küche spendiert bekommen.
Wir wollten gerade wieder losgehen, da begann es mit regnen. Also warteten wir. Noch ein Kaffee und dann noch einer mit Kuchen und dann noch Tee. Schließlich war es 15 Uhr und wir mußten uns entscheiden. Entweder hier bleiben oder bis zu einer Hütte. Schließlich gingen wir in einer Regenpause los... Dachten wir, denn kaum standen wir vor dem Gasthaus regnete es weiter. Luna und ich hatten Vollschutz an. Ich blieb jedoch trockener als sie. Sie hat eben zu kurze Beine. Cachesuche mit Gepäck und im Regen macht nicht wirklich Spaß. So ließen wir einige Caches aus, die nicht leicht erreichbar oder schon von weitem zu sehen waren.
Endlich erreichten wir im letzten Licht die Hütte. Ein schönes Gelände mit Aussicht ringsherum. Die Hütte ist verschlossen, jedoch hat sie ein großes Vordach mit Steinboden. Da passte ziemlich genau unser Zelt hinein. Nach dem Abendessen schnell noch Katzenwäsche und ab in den Schlafsack...
Wir hatten es geschafft, bekamen trotz Mittagszeit einen Tisch. Wir bestellten uns Rumpsteak mit Pommes und auch Luna hat ein Stück rohes Fleisch von der Küche spendiert bekommen.
Wir wollten gerade wieder losgehen, da begann es mit regnen. Also warteten wir. Noch ein Kaffee und dann noch einer mit Kuchen und dann noch Tee. Schließlich war es 15 Uhr und wir mußten uns entscheiden. Entweder hier bleiben oder bis zu einer Hütte. Schließlich gingen wir in einer Regenpause los... Dachten wir, denn kaum standen wir vor dem Gasthaus regnete es weiter. Luna und ich hatten Vollschutz an. Ich blieb jedoch trockener als sie. Sie hat eben zu kurze Beine. Cachesuche mit Gepäck und im Regen macht nicht wirklich Spaß. So ließen wir einige Caches aus, die nicht leicht erreichbar oder schon von weitem zu sehen waren.
Endlich erreichten wir im letzten Licht die Hütte. Ein schönes Gelände mit Aussicht ringsherum. Die Hütte ist verschlossen, jedoch hat sie ein großes Vordach mit Steinboden. Da passte ziemlich genau unser Zelt hinein. Nach dem Abendessen schnell noch Katzenwäsche und ab in den Schlafsack...
Etappe 8 Hildahütte - Harkhof
Es war eine ruhige und recht warme Nacht heute. Ca. 11 Grad waren es. Für unsere Schlafsäcke kein Problem. Marco war schon fast fertig mit frühstücken, als wir aufstanden. Ich machte uns dann auch gleich Kaffee und Marco ließ sich überreden noch einen Kaffee mit zu trinken. Er hatte heute noch vor ca. 45 km zu laufen. Ich bin ja gespannt, ob er es geschafft hat. Der Weg nach der Harkhütte war nicht so leicht, wie wir gedacht bzw. gehofft hatten. Es gab hier eigentlich nichts Besonderes zu sehen. Es ging immer wieder rauf und runter. Es war ziemlich stürmisch und ab und zu gab es kurze Regenschauer. Manchmal hatte man das Gefühl, eben mal zum Spaß einen Pfad hinunter geführt zu werden und dann wieder hinauf. Nach den ersten 5 km kamen wir zu einer Quelle. Zum Glück, denn unsere Wasservorräte waren schon arg geschrumpft. Der Feldweg zu dieser Straße war schon bös steil. Zum Glück, dass es bergab ging. Kurz nach dem Brunnen kamen wir am Freiersberger Tor vorbei. Ein solches Tor hatte ich hier gar nicht erwartet. Ob es daran lag, daß wir am Vortag so schnell gelaufen sind, wir etwas gesundheitlich angeschlagen waren oder der leichte Regen und die stürmischen Böen uns die Motivation raubten - keine Ahnung, jedenfalls beendeten wir den heutigen Tag schon im Harkhof gegen 15:30 Uhr. Eigentlich wollten wir im Harkhof nur was essen, aber heute (Montag) war Ruhetag. Essen gab es nur, wenn wir dort auch übernachten, eben wegen dem Ruhetag. Der Brandenkopf, auf den wir noch wollten, war noch sehr weit weg und wir so merkwürdig müde. Also beschlossen wir schon hier zu übernachten. Es war sehr schön im Zimmer. Mit Blick durch das Dachfenster zum Westweg hinauf. (Der Harkhof ist ein Bauernhof, der etwas in einer Senke liegt.) Das Zimmer hat WC und Dusche und einen Fernseher. Leider hat man hier selbst mit D2 kaum Empfang. E-Plus und O2 kann man hier getrost vergessen.
Zum Essen ab 17 Uhr gab es Vesper. Wurst, Kartoffelsalat usw. Nach dem Essen sind wir gegen 19 Uhr wieder aufs Zimmer und dort bin ich sofort eingeschlafen. Ich hab es noch nicht mal geschafft, mich auszuziehen.
Zum Essen ab 17 Uhr gab es Vesper. Wurst, Kartoffelsalat usw. Nach dem Essen sind wir gegen 19 Uhr wieder aufs Zimmer und dort bin ich sofort eingeschlafen. Ich hab es noch nicht mal geschafft, mich auszuziehen.
Sonntag, 23. September 2012
Etappe 7 - Darmstädter Hütte - Hildahütte
Über Nacht waren die gewaschenen Shirts getrocknet, so waren wir eine Sorge los, nämlich was wir die nächsten Tage anziehen. In der gleichen Hütte haben auch Simone und Toni mit ihren beiden Kindern Florian und Bastian übernachtet, um dann auf dem Westweg ein Stück zu gehen. Wir waren zufällig zur gleichen Zeit zur Tür hinaus, so dass es sich anbot, zusammen zu gehen. Es hat viel Spaß gemacht und die Zeit und der Weg flog nur so dahin. Wir haben mit den Kindern die Caches gesucht. Wir hatten den Vorteil, dass wir uns mit den schweren Rucksäcken nicht bücken brauchten und die Kids freuten sich, etwas zum suchen zu haben. Gegen 13 Uhr verabschiedeten sie sich auf dem Schliffkopf, denn zum Bus führte ein anderer Weg. Gleich nach dem Schliffkopf kamen wir am Steinmäuerle vorbei, ein Stück abseits des Weges, mit einer Aussichtsplattform, Bank und Tisch und wunderschöner Aussicht. Dort machten wir kurz Rast, mit Kaffee und Keksen.
Der folgende Weg bestand praktisch nur aus vielen schönen Plätzen mit der Chance auf Aussicht. Der treffende Name des Weges: Panoramaweg. Einfach genial. Heute war Sonntag und damit waren sehr viele Wanderer unterwegs. Das Wetter war einfach perfekt, nicht zu heiß oder zu kalt... Irgendwann auf diesem Panoramaweg, wir hatten gerade einen Cache geloggt, kam Marco den Berg hinauf. Er hatte auch einen großen Rucksack dabei und wollte auch den kompletten Westweg laufen. Nur er war etwas schneller unterwegs. Er war am Freitag in Pforzheim gestartet und heute schon hier - für uns war es der siebente Tag. Alle Achtung :). Er beschloß mit uns mit zu laufen, wenn wir bis zur Hildahütte gehen würden. Wir zweifelten noch, ob wir das schaffen würden. Es waren 8,5 km mehr, als wir ursprünglich geplant hatten. Da der Weg aber relativ eben werden würde, versuchten wir es dann doch. Tatsächlich kamen wir dann auch kurz vor der Dämmerung an der Hütte an. Marco legte ein ordentliches Tempo vor, dass ich gerade noch so mithalten konnte.
Wir mußten uns an der "Zuflucht", die seit August 2011 keine Jugendherberge mehr war, entscheiden. Bleiben oder noch zwei Stunden in für mich sehr schnellem Tempo laufen. Wir entschieden uns mit zu laufen und so mußten wir durchhalten. Am Ende taten die Füße weh und wir waren alle froh es geschafft zu haben. Auch Marco, er war heute morgen von der Badener Höhe gestartet, das waren dann ca.42 km. Bei uns waren es 21km.. Aber wir merkten auch schon einen leichten Trainingseffekt. Mir fiel, vor allem die Bergaufetappen leichter als am Anfang.
Die Hildahütte ist eine kleine offene Hütte auf dem Berg im Wald mit einem Lagerfeuerplatz davor und einem Tisch drinnen. Marco schlief im Schlafsack auf der Isomatte in der Hütte auf dem Kiesboden und wir neben der Hütte auf der Wiese im Zelt.
Der folgende Weg bestand praktisch nur aus vielen schönen Plätzen mit der Chance auf Aussicht. Der treffende Name des Weges: Panoramaweg. Einfach genial. Heute war Sonntag und damit waren sehr viele Wanderer unterwegs. Das Wetter war einfach perfekt, nicht zu heiß oder zu kalt... Irgendwann auf diesem Panoramaweg, wir hatten gerade einen Cache geloggt, kam Marco den Berg hinauf. Er hatte auch einen großen Rucksack dabei und wollte auch den kompletten Westweg laufen. Nur er war etwas schneller unterwegs. Er war am Freitag in Pforzheim gestartet und heute schon hier - für uns war es der siebente Tag. Alle Achtung :). Er beschloß mit uns mit zu laufen, wenn wir bis zur Hildahütte gehen würden. Wir zweifelten noch, ob wir das schaffen würden. Es waren 8,5 km mehr, als wir ursprünglich geplant hatten. Da der Weg aber relativ eben werden würde, versuchten wir es dann doch. Tatsächlich kamen wir dann auch kurz vor der Dämmerung an der Hütte an. Marco legte ein ordentliches Tempo vor, dass ich gerade noch so mithalten konnte.
Wir mußten uns an der "Zuflucht", die seit August 2011 keine Jugendherberge mehr war, entscheiden. Bleiben oder noch zwei Stunden in für mich sehr schnellem Tempo laufen. Wir entschieden uns mit zu laufen und so mußten wir durchhalten. Am Ende taten die Füße weh und wir waren alle froh es geschafft zu haben. Auch Marco, er war heute morgen von der Badener Höhe gestartet, das waren dann ca.42 km. Bei uns waren es 21km.. Aber wir merkten auch schon einen leichten Trainingseffekt. Mir fiel, vor allem die Bergaufetappen leichter als am Anfang.
Die Hildahütte ist eine kleine offene Hütte auf dem Berg im Wald mit einem Lagerfeuerplatz davor und einem Tisch drinnen. Marco schlief im Schlafsack auf der Isomatte in der Hütte auf dem Kiesboden und wir neben der Hütte auf der Wiese im Zelt.
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