Das Frühstück im Gasthaus "Kalte Herberge" war sehr gut. Es gab Brötchen, Brot, Wurst, Käse, Marmelade, Müsli, Joghurt (jeweils verschiedene Sorten), Eier und guten Kaffee. Zusammen mit dem schönen Zimmer ist der Preis von 32€ im DZ sehr gut.
Nach dem Frühstück warteten wir auf den Fahrer, der uns zum " Schweizer Hof" zurück bringen würde.
Am heutigen Tag waren die Wege sehr abwechslungsreich. Besonders schön ist der Panoramaweg am Thurner. Für heute war Gewitter angesagt und wir hofften, dass es uns erst in Titisee erwischt. Kurz vorm Golfclub Titisee fing es mit regnen an. Für uns aber kein Problem, denn die Regenponchos hatten wir schon bereit gehalten. Aus Respekt vor eventuellen Blitzen suchten wir im Golfstübli Schutz und einen Kaffee (mit Kuchen)
Nun weiter zur Post in Titisee. Ich hatte, um Gewicht zu sparen, einen Teil der Lebensmittel an mich selbst zu der Postfiliale in Titisee geschickt.
Wir verstauten alles in beiden Rucksäcken und gingen auf dem Westweg weiter. Wir hatten nun beide nochmal ca. 2,5 kg mehr im Rucksack. Während es bei der Weißtannenhütte im Nebel richtig kalt war war es am späten Nachmittag hier in Titisee sehr schwül.
Der Westweg führt direkt am See vorbei und so nutze ich die Gelegenheit unsere Luna mal wieder schwimmen zu lassen. Das hatten wir schon 6 Jahre nicht mehr getan.
Leider war dies keine so gute Idee, denn wir wanderten weiter und kamen wieder in den Wald. Luna trocknete nicht schnell genug und fror sobald wir stehen blieben.
Bis zu unserem Tagesziel war es nicht mehr weit, aber es ging steil bergauf. Wir waren aber schon recht gut im Training, so dass der Weg nicht ganz so schlimm für uns war.
Die Platzwahl stellte sich als recht leicht heraus, denn der Zeltplatz war wirklich sehr leer. Wir nahmen einen Platz, der sehr nah bei den Sanitärräumen lag. Leider war der Boden sehr hart. Die Bodennägel bekam Bernd nicht ohne Hammer in den Boden. Der Platzwart leihte uns einen guten Hammer und die Nägel steckten bald alle fest im Boden. Zum Glück, denn kurz darauf nahte das angesagte Gewitter mit Sturm. Beinahe fegte er unser Zelt weg. Ich hatte, während der Bernd das Zelt aufbaute Gemüsesuppe gekocht, die wir nach dem Sturm an einem urigen Holztisch, dessen Füße von Ameisen bewohnt waren, aßen. Im Stromanschlußkasten luden wir die Akkus auf und bereiteten uns auf eine unruhige Nacht vor. Immer wieder stürmte und regnete es.
Ein Abenteuer auf dem Westweg (von Pforzheim nach Basel). Aber Wandern allein wäre ja langweilig - wir suchen unterwegs noch eine Menge Geocaches.
Donnerstag, 20. Juni 2013
Tag 5 "Kalte Herberge"-Titisee
Mittwoch, 19. Juni 2013
Ein aufregender Tag 04- Brend -"Kalte Herberge"
Morgens sind wir gegen 8:30 Uhr gestartet. Wir fürchteten schon, lange Zeit auf der Strasse gehen zu müssen. Zum Glück gab es einen schönen Weg durch den Wald. Leider nicht sehr weit. Die nächsten paar Kilometer ging es über Asphalt. Ich bin froh, dass wir nicht noch am Abend vorher versucht hatten bis zum Gasthaus Raben zu kommen. Es gab viel offenes Gelände und fast nur Asphalt. Wir hätten Luna tragen müssen, weil sie sich sonst die Füße verbrannt hätte.
Am Morgen war das kein Problem.
Gegen 14:30 Uhr machten wir Rast am "Hohem Bildstöckle" und stellten fest, dass wir viel zu zeitig an unserem Etappenziel "Kalte Herberge" ankommen würden. Wir hatten ja nur noch ca. 2 km. Wir änderten daraufhin unseren Plan und unser neues Ziel war nun der "Schweizer Hof".
Ich hatte ein paar Trockenfrüchte bestellt, die leider erst nach unserer Abreise geliefert wurden. Meine Eltern boten uns an, uns dieses Paket zu bringen. Wir trafen uns am "Schweizer Hof" und stellten fest, dass wir dort nicht übernachten konnten, weil keine Hunde erlaubt seien. Wir beschlossen, nach einem Blick auf den Busfahrplan, uns heute von meinen Eltern zur "Kalten Herberge" fahren zu lassen und dann morgen mit dem Bus zurück zu fahren. Bei der "Kalten Herberge" angekommen, stellten wir aber fest, dass hier der Bus nur Feiertags und am Wochenende fährt. Was nun? Wir fragten den Wirt und er besorgte uns jemanden, der uns morgen früh zum "Schweizer Hof" fahren würde.
Start Tag 4 beim Naturfreundehaus Brend
Die Nacht war ruhig, nachdem die letzten Gäste auf der Terrasse verschwunden waren. Wir hatten vergessen zu fragen, wann es denn Frühstück gibt und so sind wir einfach mal gegen 6 Uhr aufgestanden. Die Ruhe im Haus verriet uns, dass es 7 Uhr sicher noch kein Frühstück geben würde.
Aber das war kein Problem. Wir machten uns abmarschbereit und stellten die Rucksäcke auf die Terrasse. Das Frühstück war dann doch schneller fertig, so dass wir nicht lange warten mussten.
Es war ein gutes Frühstück mit kräftigem Kaffee. Leider passte es nicht ganz zu unseren Ernährungsgewohnheiten.
Ich nahm mir dann nur eine Scheibe Brot mit gaaanz viel Wurst und Käse darauf. Ein Naturjoghurt mit Früchten leisteten wir uns dann doch noch.
Feldberg mit Schnee
Ich bin hier: 48 3.827 N 8 10.419 O http://maps.google.com/maps?q=loc:48.06379,8.17365
Die weißen Flecken auf dem Feldberg im Hintergrund sind tatsächlich noch zusammenhängende Schnee- bzw. Eisfelder und das Mitte Juni. Dabei ist der Feldberg gerade mal 1493m hoch.
Ich wünsche mir ein Foto von uns Dreien im Schnee im Juni auf dem Feldberg... Mal sehen, ob das klappt.
Dienstag, 18. Juni 2013
Pause auf der Weißenbacher Höhe
Ich bin hier: 48 6.546 N 8 10.315 O http://maps.google.com/maps?q=loc:48.1091,8.17193
11:30 Uhr ...Höhe 1018m bei 24°C im Schatten.
Ein schönes Plätzchen, um Pause zu machen, obwohl es hier viel Besucher- und Autoverkehr gibt. Sonne, Schatten und ein leichter Luftzug.
Sonnenuntergang auf dem Brend
Wir hatten keine Lust zu zelten und da bot sich das Naturfreundehaus auf dem Bernd geradezu an. Es war günstig und Zimmer waren auch noch frei.
Nach einem wirklich leckeren Essen: "Schnitzelpfanne mit Bratkartoffeln"
gingen wir noch zum Brendturm um von dort oben die Aussicht und den Sonnenuntergang zu genießen.
Ein wirklich schöner Sonnenuntergang war das. Leider kann meine Handykamera diesen nicht in voller Schönheit festhalten.
Aus Richtung Osten näherte sich ein Gewitter und Bernd wollte mit einem anderen Fotografen, der kurz nach uns hinaufkam, Blitze fotografieren. Es leuchtet wohl jedem ein, daß es viel Glück bedarf, um auch nur einen Blitz einzufangen. Dem Bernd war das Glück nicht hold, zumindest nicht was den Blitz anging. Das Gewitter kam immer näher und wir beeilten uns den Turm hinunter zu kommen.
Pause im Kolmenhof
Halb zwei bei der Donauquelle...
Wir wollten die Mittagszeit genießen...und das haben wir auch. :) Mit Franz.Zwiebelsuppe, Wurstsalat, Bayrischer Obatzda, Radler, Kaffee und Eis ;)
Ein Besuch der Donauquelle ( Ich glaube es wird immer noch gestritten, wo denn nun die echte Donauquelle liegt. Hier oder in Donaueschingen.)
Für uns ist das jetzt nicht so wichtig. Das kühle Wasser tat einfach nur gut.
Selbst Luna, die es normalerweise mit Wasser nicht so hat, wollte gar nicht wieder weg.
Bis zu unserem Etappenziel waren es nur noch 2km, die wir ganz gemütlich gingen. Wir haben heute alle Caches leicht gefunden. Bis auf den Bonus der 7. Etappe. Wir hätten heute morgen einen Umweg laufen müssen, für den wir uns keine Zeit nahmen. Wir wollten so weit wie möglich kommen, bevor es richtig heiß wird.